Dienstag, 17. April 2018

Vitra Jubiläen

Dieses Jahr feiern gleich 3 Originale von Vitra einen runden Geburtstag. 

 

Wussten Sie, dass der Landi Chair exakt 91 gestanzte Löcher hat?

Seit 80 Jahren gibt es den Landi Stuhl schon. Er wurde von Hans Coray für die Schweizer Landesausstellung von 1939 entwickelt und ging als Novum in die Geschichte ein: Eine dreidimensional verformte Sitzschale auf einem separaten Untergestell.

Der leichte, stapelbare Stuhl ist robust und witterungsbeständig.  Über die Jahre ist er mit seiner formalen Reduktion und zurückhaltenden Eleganz zum Design-Klassiker geworden.

 

60 Jahre Aluminium Chair

Der Aluminium Chair ist einer der bedeutendsten Möbel-Entwürfe des 20. Jahrhunderts. Charles und Ray Eames entwarfen ihn 1958 ursprünglich für das Privathaus eines Kunstsammlers in Columbus (Indiana, USA).

Besonderes Merkmal des Aluminium Chair ist die intelligente Verbindung der Materialien. Das Designer-Ehepaar verliess bei der Konstruktionsweise des Stuhls das Prinzip der Sitzschale und spannte eine Stoff- oder Lederbahn straff, aber federnd zwischen zwei Seitenteile aus Aluminium. Der Stuhl passt sich dem Körper an und bietet hohen Komfort, auch ohne aufwendige Polsterung.

Inzwischen finden sich die Aluminium Chairs an Esstischen, in Sitzungszimmern und Büros auf der ganzen Welt.

 

Ein alter Traum geht mit dem Panton Chrome in Erfüllung 

Die Geschichte des Panton Chair hatte schon in frühenJahren begonnen: Der dänische Designer Verner Panton entwickelte die Idee zu einem freischwingenden Kunststoffstuhl Ende der 1950er-Jahre, aber kein Hersteller zeigte Interesse an dem gewagten Entwurf. Willi Fehlbaum, der Gründer von Vitra, fand die Idee interessant, sah aber zunächst keine Realisierungsmöglichkeit. Als aber sein Sohn Rolf Fehlbaum und der Leiter der Produktentwicklung, Manfred Diebold, von einem Besuch bei Verner Panton zurückkamen und begeistert von dem Stuhl berichteten, stimmt er zu.

So startete Vitra mit Verner Panton im Jahr 1963 die Entwicklung einer der auffälligsten und bekanntesten Ikonen im Stuhldesign des 20. Jahrhunderts. Sie entpuppte sich als kaum zu bewältigende Herausforderung, galt es doch, die kühnen Formvorstellungen des Designers mit den Möglichkeiten der Kunststofftechnik und den produktionstechnischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Es folgten Jahre des Forschens, des Ausprobierens, des Fallenlassens und des Erarbeitens von Prototypen. 

1967 konnte der Panton Chair in einer kleinen Vorserie von knapp 150 Stück aus kaltgepresstem, fiberglasverstärktem Polyester hergestellt werden. Er war damit der erste aus einem Stück geformte Vollkunststoffstuhl der Geschichte, der als so genannter Kragstuhl oder Freischwinger realisiert werden konnte. 1968 startete die eigentliche Serienfertigung in einem Gussverfahren. 

Bereits Anfang der 1970er Jahre lotete der Designer Verner Panton die Möglichkeiten aus, dem Panton Chair eine verspiegelte Oberfläche zu geben. Heute, fast 50 Jahre später, steht ein sicheres, wenn auch aufwändiges Verfahren zur Verfügung, das hoch spezialisierte Handarbeit erfordert. Der brillante Spiegeleffekt des Panton Chrome entsteht durch eine Metallisierung, die in verschiedenen Lackschichten eingebettet wird. Der Panton Chrome ist ab Juni 2018 in limitierter Edition erhältlich.

Zusätzlich wurde in Abstimmung mit der Ehefrau von Verner Panton (Marianne) der Panton Glow entwickelt. Verner Panton interessierte sich zeitlebens für neue Technologien, Techniken und Materialien. Bei vielen seiner futuristischen Einrichtungen arbeitete er mit Licht, Farben und leuchtenden Elementen. Die fast geisterhafte Erscheinung eines in der Dunkelheit leuchtenden Panton Glow hat etwas mystisches und lässt den altbekannten Klassiker - wortwörtlich - in neueme Licht erstrahlen.

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